Tendenziöse Berichterstattung über die E-Zigarette – Lass dich nicht verunsichern!

Leider lassen sich nach wie vor viele Raucher durch die tendenziöse Berichterstattung über die E-Zigarette vom Umstieg auf das wesentlich weniger schädliche Dampfen abhalten. Dabei entpuppen sich die zitierten Studien allesamt binnen kürzester Zeit als unseriös – seriöse Studien hingegen werden ebenso vom größten Teil der Presse ignoriert wie die Aussagen von Fachleuten. Selbst das DKFZ (Deutsches Zentrum für Krebsforschung) weist darauf hin, dass die E-Zigarette weitaus weniger schädlich ist als die Tabakzigarette!

Da es uns an Zeit mangelt, auf jeden Pressebericht und jede Studie einzeln einzugehen, empfehlen wir an dieser Stelle den Youtube-Kanal “Vape Scene Investigation”, der die Berichterstattung verfolgt und auf die einzelnen Artikel und die zitierten Studien ausführlich eingeht. Auch ein Blick auf Vapoon.de – und für allgemeine Information den Ableger “E-Dampfen.info” – lohnt sich.

Wer einen tieferen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, dem empfehlen wir nachwievor die Seite Vapers.Guru. Vor allem die Themenschwerpunkte “Profiteure der Angst” und “Informationkrieg: Die Gegner der E-Zigarette” beleuchten die Hintergründe der momentanen Anti-Dampf-Kampagnen ausführlich.

Lass dich durch die momentane Pressekampagne bitte nicht verunsichern! Die E-Zigarette ist und bleibt ein weitaus weniger schädliche Alternative zur Tabakzigarette!

Das böse, böse Nikotin

Zwei Dinge halten den Raucher an der Zigarette: Die Gewohnheit und das Nikotin. Während es einige Produkte gibt, bei denen man sich das Nikotin ohne die gefährlichen Stoffe der Tabakverbrennung zuführen kann – Spray, Pflaster, Kaugummi – erlaubt einem lediglich die E-Zigarette, auch die Gewohnheit beizubehalten. An dieser Stelle wollen wir uns aber einmal kurz mit dem Nikotin befassen, wobei ich wirklich meine kurz, denn über dieses Thema ließen sich endlose Seiten füllen und zig Streitgespräche führen, was den Rahmen dieser Webseite aber völlig sprengen würde.

Über Jahrzehnte wurde Nikotin als extrem gefährliches Nervengift dargestellt, während neuere Studien dessen Schädlichkeit lediglich mit dem von Koffein vergleichen. Fakt ist: Der Raucher ist vom Nikotin abhängig, und nur die wenigsten schaffen es, diese Abhängigkeit mit einem Umstieg – oder gar einem Rauchstopp – direkt loszuwerden. Ein Vorteil des E-Dampfens ist, dass man die Menge des Nikotins in kleinen Schritten reduzieren kann, bis man eines Tages – vielleicht – gar kein Verlangen mehr danach hat. (Viele Dampfer greifen auch nach dem Absetzen des Nikotins weiterhin zu ihrem Gerät, weil sich die Gewohnheit eben nicht so schnell “abtrainieren” lässt – oder aber, weil sie mittlerweile so viel Spaß am Dampfen gefunden haben, dass sie es gar nicht aufgeben wollen.)

Einer der größten Anfängerfehler ist der, direkt ohne Nikotin ins Dampfen einzusteigen. “Ich will doch weg vom Nikotin” ist die Begründung – und die meisten dieser Versuche gehen dann in die Hose: Man greift trotz der Dampfe weiterhin zur Tabakzigarette, weil ja “beim Dampfen irgendwas fehlt”. Dabei sollte der erste Schritt sein, auf die gefährlichen Giftstoffe, die durch die Tabakverbrennung entstehen, zu verzichten – der “Nikotinabbau” kann dann nach und nach erfolgen. Dabei sollte man wissen, dass längst nicht jeder Dampfer das Ziel hat, vom Nikotin loszukommen – die Betreiber der Seite gehören übrigens auch zu diesen Menschen – oder dieses Ziel erreicht. Natürlich wäre es für den Körper gesünder, aber wie langweilig und öde wäre ein Leben, in dem man auf alles Ungesunde verzichtet? 😉

Welche Nikotinstärke sollte denn in den Liquids sein, wenn ich anfange? Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten, sie hängt in erster Linie davon ab, wie viel Zigaretten du bislang am Tag rauchst, ist aber auch vom Gerät abhängig, und außerdem ist das Dampfen generell eine sehr individuelle Angelegenheit. Lasse dich in einem guten Dampfershop beraten, dort solltest du verschiedene Stärken ausprobieren können. Bist du dir auch danach unsicher, nimm Liquids in verschiedenen Nikotinstärken mit und probiere sie aus. Wahrscheinlich wirst du ein paar Tage brauchen, bis du die – für dich – richtige Dosis gefunden hast, und auch diese Dosis ist nur eine Momentaufnahme – sie kann sich mit der Zeit, mit der Intensität des Dampfens und spätestens beim Wechsel auf ein neues Dampfgerät ändern. Höre auf deinen Körper, der gibt dir gnadenlos bescheid, wenn du eine zu hohe oder zu niedrige Dosis nimmst – wobei du eher eine zu hohe als eine zu niedrige Dosis bemerken wirst.

Menschen, die bereits beim – oder gar vor dem – Aufstehen schon die erste Zigarette anzünden wundern sich übrigens beim Umstieg aufs Dampfen: Irgendwie “knallt” das nicht so richtig, irgendwie fehlt da was. Zum einen wirkt das Nikotin in seiner eigenen Form ein wenig zeitversetzt, zum anderen ist das, was bei deiner ersten Kippe am Morgen so richtig knallt, nicht das Nikotin, sondern das Kohlenmonoxid! Also, wenn du zu denjenigen gehörst, die ihre Nikotindosis schon vor dem ersten Kaffee brauchen – nimm einfach drei Züge mehr an deiner Dampfe, dann wird alles gut. 😉

Für Verwirrung – bei vielen “Altdampfern” für Erheiterung – sorgen übrigens die Warnungen auf Geräten, dass diese das “stark abhängig machende Nikotin” enthalten. Natürlich enthält kein leerer Verdampfer Nikotin, ein Akkuträger (also deine Stromquelle) schon gar nicht, aber viele Händler kleben aus voreiligem Gehorsam vor den Behörden auf alles, was zum Thema Dampfen gehört, diesen Warnaufkleber – sogar auf Watteverpackungen wurde er schon gesichtet. 😉

Fazit: Wenn du schon länger – und/oder recht viel – vor deinem Umstieg geraucht hast, sei mit dem Nikotin am Anfang nicht sparsam! Alles andere kommt mit der Zeit, freue dich einfach, dass du das Nikotin auf weniger schädliche Art zu dir nimmst, das ist schon ein riesiger Schritt. Und selbst, wenn über viele Punkte beim Thema Nikotin noch gestritten wird, ist eines klar: Halte nikotinhaltige Flüssigkeiten von Kindern und Tieren fern! Selbst wenn die meisten Nikotinvergiftungen glimpflich enden muss man so etwas nicht haben!

Siehe auch “Das ist doch schädlich, oder?”

Das ist doch schädlich, oder?

Immer wieder liest man in der Presse, dass das E-Dampfen mindestens so schädlich wie das Rauchen ist, wenn nicht gar noch viiiel schädlicher. Dann werden irgendwelche Studien zitiert und deren Ergebnisse ohne weitere Nachforschung einfach übernommen. Dabei würde man schon mit ein klein wenig Recherche sehr schnell feststellen, dass entweder die Durchführungen der Studien selbst extrem fehlerhaft waren oder die Auftraggeber der Studien überhaupt kein Interesse haben, dass die Dampferei unvoreingenommen untersucht wird. Wer aber wirklich sucht, der findet mittlerweile zahlreiche gute Untersuchungen zum Thema E-Zigarette, und die fallen durch die Bank positiv aus! Selbst die “Dampfgegner” müssen mittlerweile zugeben, dass die E-Zigarette um ein Vielfaches weniger schädlich ist als die Tabakzigarette!

Sehr interessant dazu ist die Studie der Public Health England (2018, PDF) – einen erklärenden Artikel dazu findest du bei Vapers.Guru – und die Einschätzung des renommierten Cochrane-Instituts (ebenfalls 2018, hier geht’s zur Erklärung und Übersetzung auf eGarage).

Wenn du dich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchtest empfehlen wir einen Blick auf die Seiten vom Vapersguru und den Youtube-Kanal von Simon, Vape Scene Investigation.

Niemand würde ernsthaft behaupten, dass Dampfen gesund sei! Gesund für die Atemwege ist frische (!) Luft! Aber die E-Zigarette ist auch kein “Gesundheitsprodukt” im eigentlichen Sinne, sondern eine weitaus weniger schädliche Alternative zum Rauchen von Tabakzigaretten – und darauf kommt es an!