E-Roller – ideal für die kurzen Wege

Seit zwei Monaten fahre ich – bei gutem Wetter, von dem wir in diesem Sommer ja satt haben – mit einem Elektroroller zur Arbeit. Es handelt sich um einen NIU N1S mit einem Bosch-Motor und einem Akku mit 29Ah Kapazität. Die realistische Reichweite liegt beim dauerhaften Nutzen der dritten Fahrstufe (maximal 45km/h) ungefähr bei 40 bis 50 Kilometern, was bei einer Strecke von 26 Km zur Arbeit und zurück vollkommen ausreicht und sogar noch einen Abstecher nach Feierabend an den Strand erlaubt. Beim gemächlichen Cruisen in Fahrstufe 2 (bis ca. 30km/h) wäre die Reichweite nochmal ein ganzes Stück höher, aber für’s (zu) langsame Fahren bin ich irgendwie nicht zu haben. 😉

Das Aufladen ist aber gar kein Problem: Der Lithium-Ionen-Akku lässt sich ganz einfach herausnehmen und zuhause an der Steckdose laden – und ist nach spätestens 6 Stunden wieder voll.

Das Schöne am elektrischen Fahren ist natürlich die Abwesenheit jeglichen Motorengeräuschs – um schnarchigen Radfahrern vor mir den Herzinfarkt zu ersparen habe ich mir extra noch eine Fahrradklingel montiert – und der extreme Anzug beim Losfahren: Selbst die größten PS-Protze lässt man beim Anfahren an der Ampel einfach stehen. Gut, nach zwanzig Metern schluckt man deren Auspuffabgase, aber die verwirrten Gesichter, wenn die Kiste pfeilschnell losrollert, ist das wert.

Wer mehr über die verbaute Technik wissen will schaut auf der Webseite nach – wobei das wichtigste Feature dort allerdings gar nicht erwähnt wird: Der – anfangs sehr belächelte – Tempomat… 😉

Leihen mit Überraschungen

Das alte Auto in Berlin verkaufen, dann mit dem Zug nach Hamburg um sich den Leihwagen abzuholen – das klingt nach einer entspannten Sache. Wäre es auch, wenn da nicht das Wetter wäre, der Todfeind der Bahn… 50 Kilometer vor Hamburg geht nämlich nichts mehr, Oberleitungsschaden durch Unwetter, der Zug bleibt im nächtlichen Boizenburg stehen, und wir sitzen dumm da.

Da stehen wir und warten…

Zum Glück sind die Jungs von EV4rent, dem Hamburger Autovermieter, so genial und bieten an, den Leihwagen bis nach Boizenburg zu bringen, wo wir ihn übernehmen können! Auch an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für diese Aktion! Gegen Mitternacht sind sie mit zwei Autos vor Ort – der Fahrer muss ja auch irgendwie wieder zurück und nimmt, wenn er schon wieder nach Hamburg fährt, direkt noch weitere Gestrandete mit.

Nächtliche Übergabe des IONIQ

Die Übergabe verläuft schnell und problemlos, und gegen ein Uhr geht es im gemieteten IONIQ nach Hause. Zwei kurze Ladepausen…

Kurzer Ladestopp in Wismar

…und gegen vier Uhr sind wir endlich, geschafft und glücklich, wieder daheim.

Und da ist er, der Hyundai IONIQ:

Der Hyundai IONIQ

Dass wir in den nächsten Tagen das Auto ausgiebig testen – und uns daran noch ausgiebiger erfreuen – versteht sich von selbst. Wenn dann der Leaf angekommen ist und die ersten Fahrten unternommen sind wird Benedikt in einem Video noch auf die Unterschiede der beiden Elektroautos eingehen, aber das ist dann wieder ein neuer Beitrag…

 

 

E-Scooter – mal kurz zum Bäcker und zurück

Männer sind einfach groß gewordene Spielkinder, das ist nun mal so. Und da sich die Gelegenheit gerade ergab hat Benedikt ein neues Spielzeug erworben:

Also ein kleines Spielzeug:

Bei dem Spielzeug handelt es sich um einen „K1 Hammer“: Ein Scooter mit Straßenzulassung, 18kg Gewicht, einer Reichweite bis 35km (offiziell, also bei uns „Leichtgewichten“ realistisch wohl um die 20 bis 25km), einer Höchstgeschwindigkeit von 25km/h (offiziell, aber wir waren knapp dran) und einer Motorleistung von 350 Watt.

Natürlich ist so ein Scooter in erster Linie ein Spaßgerät und dient bestenfalls für kurze Fahrten zum Bäcker und zurück. Der Neupreis ist mit 1690€ etwas ambitioniert, aber wenn man es für einen Bruchteil (kaum) gebraucht bekommen kann… dann schlägt man halt zu.

Und außerdem weckt so ein kleiner Scooter durchaus die Lust an “richtigen” Elektrofahrzeugen!