Ab zum Stammi

Der “Stammi” ist nicht, wie man vielleicht vermuten könnte, der Stamm-Dampferladen, sondern der Dampfer-Stammtisch. Inzwischen gibt es in den meisten Regionen ein paar begeisterte Dampfer, die einen, meist monatlich stattfindenden Stammtisch organisieren. Dort treffen sich häufig die Nerds, aber auch gerade für Einsteiger ist so ein Stammtischbesuch interessant: Man kann Erfahrungen austauschen, Fragen stellen, Tipps erhalten und sicher auch mal den ein oder anderen Verdampfer und diverse Liquids ausprobieren.

Wenn du nicht weißt, ob und wo es in deiner Nähe einen solchen Stammtisch gibt, frage einfach im Dampfershop deines Vertrauens nach, die Mitarbeiter sollten die Auskunft geben können. Und wenn du dann das erste mal dort bist – lass dich nicht von riesigen Dampfwolken, monströsen Geräten oder dem “Fachchinesisch” abschrecken. Jeder Dampfer (und jede Dampferin) hat mal klein angefangen, fast alle als Alternative zur Tabakzigarette, und die meisten freuen sich, wenn es interessierte Neulinge gibt. Und wer weiß, vielleicht gehörst du ja bald zum “Stammi-Stamm”, wirfst mit deinem Selbstwickler große Dampfwolken und das Fachvokabular kommt ganz selbstverständlich aus deinem Mund. 😉

Also, ab zum “Stammi”!

Der Einstieg ins Dampfen

Viele Raucher möchten weg von der schädlichen, stinkenden Tabakzigarette – aber so einfach aufhören? Viele haben es probiert, stellen aber schnell entnervt fest, dass dies eben alles andere als einfach ist. Zum einen hat uns das Nikotin fest im Griff, zum anderen sind es aber auch liebgewonnene Gewohnheiten, die einem das Aufhören erschweren. Ein Ersatz zur Zigarette muss einem also diese beiden Punkte – Nikotin und Gewohnheit – ermöglichen, und da kommt die E-Zigarette ins Spiel, sie gibt dir nämlich beides!

Wie soll man aber umsteigen? Das Angebot an E-Zigaretten ist riesig und unübersichtlich, die Menge an Liquid noch viel riesiger. Dazu kommt, dass der Mensch nun mal ein Individuum ist, und das zeigt sich ganz extrem bei der “Dampferei”, wie wir die Nutzung der E-Zigarette nennen. Wenn man sich also irgendein Gerät und irgendein Liquid – vielleicht dazu noch mit einer falschen Nikotinstärke – irgendwo bestellt ist die Wahrscheinlichkeit groß, eine Enttäuschung zu erleben.

Aus diesem Grund können wir einfach nur den Ratschlag geben:

Wenn du dich für den Umstieg auf die E-Zigarette, für das Dampfen interessierst: Suche dir ein gutes Fachgeschäft in deiner Nähe!

In einem guten (!) Dampfershop kannst du verschiedene Geräte nicht nur ansehen sondern auch ausprobieren, ebenso kannst du die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen der Liquids testen anstelle einen Blindkauf zu machen und eventuell enttäuscht zu werden. Dazu bekommst du von fachkundigem Personal noch viele Tipps, und du hast, sollten dennoch Probleme auftreten, kompetente Ansprechpartner. Wenn alles – Gerät, Geschmack, Nikotinstärke – zu dir passen sollte ein Umstieg auf die Dampfe problemlos funktionieren.

E-Roller – ideal für die kurzen Wege

Seit zwei Monaten fahre ich – bei gutem Wetter, von dem wir in diesem Sommer ja satt haben – mit einem Elektroroller zur Arbeit. Es handelt sich um einen NIU N1S mit einem Bosch-Motor und einem Akku mit 29Ah Kapazität. Die realistische Reichweite liegt beim dauerhaften Nutzen der dritten Fahrstufe (maximal 45km/h) ungefähr bei 40 bis 50 Kilometern, was bei einer Strecke von 26 Km zur Arbeit und zurück vollkommen ausreicht und sogar noch einen Abstecher nach Feierabend an den Strand erlaubt. Beim gemächlichen Cruisen in Fahrstufe 2 (bis ca. 30km/h) wäre die Reichweite nochmal ein ganzes Stück höher, aber für’s (zu) langsame Fahren bin ich irgendwie nicht zu haben. 😉

Das Aufladen ist aber gar kein Problem: Der Lithium-Ionen-Akku lässt sich ganz einfach herausnehmen und zuhause an der Steckdose laden – und ist nach spätestens 6 Stunden wieder voll.

Das Schöne am elektrischen Fahren ist natürlich die Abwesenheit jeglichen Motorengeräuschs – um schnarchigen Radfahrern vor mir den Herzinfarkt zu ersparen habe ich mir extra noch eine Fahrradklingel montiert – und der extreme Anzug beim Losfahren: Selbst die größten PS-Protze lässt man beim Anfahren an der Ampel einfach stehen. Gut, nach zwanzig Metern schluckt man deren Auspuffabgase, aber die verwirrten Gesichter, wenn die Kiste pfeilschnell losrollert, ist das wert.

Wer mehr über die verbaute Technik wissen will schaut auf der Webseite nach – wobei das wichtigste Feature dort allerdings gar nicht erwähnt wird: Der – anfangs sehr belächelte – Tempomat… 😉

Das ist doch schädlich, oder?

Immer wieder liest man in der Presse, dass das E-Dampfen mindestens so schädlich wie das Rauchen ist, wenn nicht gar noch viiiel schädlicher. Dann werden irgendwelche Studien zitiert und deren Ergebnisse ohne weitere Nachforschung einfach übernommen. Dabei würde man schon mit ein klein wenig Recherche sehr schnell feststellen, dass entweder die Durchführungen der Studien selbst extrem fehlerhaft waren oder die Auftraggeber der Studien überhaupt kein Interesse haben, dass die Dampferei unvoreingenommen untersucht wird. Wer aber wirklich sucht, der findet mittlerweile zahlreiche gute Untersuchungen zum Thema E-Zigarette, und die fallen durch die Bank positiv aus! Selbst die “Dampfgegner” müssen mittlerweile zugeben, dass die E-Zigarette um ein Vielfaches weniger schädlich ist als die Tabakzigarette!

Sehr interessant dazu ist die Studie der Public Health England (2018, PDF) – einen erklärenden Artikel dazu findest du bei Vapers.Guru – und die Einschätzung des renommierten Cochrane-Instituts (ebenfalls 2018, hier geht’s zur Erklärung und Übersetzung auf eGarage).

Wenn du dich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchtest empfehlen wir einen Blick auf die Seiten vom Vapersguru und den Youtube-Kanal von Simon, Vape Scene Investigation.

Niemand würde ernsthaft behaupten, dass Dampfen gesund sei! Gesund für die Atemwege ist frische (!) Luft! Aber die E-Zigarette ist auch kein “Gesundheitsprodukt” im eigentlichen Sinne, sondern eine weitaus weniger schädliche Alternative zum Rauchen von Tabakzigaretten – und darauf kommt es an!

E-Dampfen?

Die elektrische Zigarette, auch E-Zigarette genannt, ist ein elektrisches oder elektronisches Gerät das dazu dient, Flüssigkeiten, sogenannte Liquids, zu verdampfen. Die E-Zigarette / „Dampfe“ unterscheidet sich grundsätzlich von der Tabakzigarette, indem die Erhitzung der Inhaltsstoffe ohne Verbrennung stattfindet und in Folge auch keine Rauchbelästigung der Umgebung erzeugt wird. Auch nimmt der Dampfer die Giftstoffe, die bei der Tabakverbrennung entstehen, nicht auf.

E-Zigaretten für den Einstieg

Von den meisten Dampfern wird die E-Zigarette als Alternative zur normalen Zigarette angesehen. Im Gegensatz zu anderen Alternativen wie Nikotinpflaster oder -kaugummi hat das Dampfen gewisse Ähnlichkeit mit dem Rauchen: Man hält etwas, das zumindest bei manchen Einsteigerprodukten auch eine optische Ähnlichkeit mit einer Kippe hat, in der Hand, zieht daran, inhaliert, atmet aus, sieht den Dampfwolken hinterher, kann mal “runterkommen”… Im Gegensatz zum herkömmlichen Rauchen schmeckt und riecht es allerdings besser, und auch die Umstehenden werden weder mit Giftstoffen noch mit Geruch belästigt.

Wenn es ein bisschen mehr sein darf…

Eigentlich hatten wir, Benedikt und Stefan, damals zur E-Zigarette gegriffen um von der Tabakzigarette wegzukommen bzw. nicht wieder rückfällig zu werden. Schon bald entdeckten wir aber, dass die Dampferei noch weitaus mehr sein kann: Sie bietet zum Einen viele Spielereien für technikbegeisterte Menschen, vor allem aber überrascht und begeistert uns die Geschmacksvielvalt und -intensität der einzelnen Liquids immer wieder aufs Neue. So wurde das Dampfen für uns zu einem wunderbaren Genuss, zum Hobby und teilweise sogar zum Beruf…

Geräte für Nerds, Freaks und Hobbydampfer

Leihen mit Überraschungen

Das alte Auto in Berlin verkaufen, dann mit dem Zug nach Hamburg um sich den Leihwagen abzuholen – das klingt nach einer entspannten Sache. Wäre es auch, wenn da nicht das Wetter wäre, der Todfeind der Bahn… 50 Kilometer vor Hamburg geht nämlich nichts mehr, Oberleitungsschaden durch Unwetter, der Zug bleibt im nächtlichen Boizenburg stehen, und wir sitzen dumm da.

Da stehen wir und warten…

Zum Glück sind die Jungs von EV4rent, dem Hamburger Autovermieter, so genial und bieten an, den Leihwagen bis nach Boizenburg zu bringen, wo wir ihn übernehmen können! Auch an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für diese Aktion! Gegen Mitternacht sind sie mit zwei Autos vor Ort – der Fahrer muss ja auch irgendwie wieder zurück und nimmt, wenn er schon wieder nach Hamburg fährt, direkt noch weitere Gestrandete mit.

Nächtliche Übergabe des IONIQ

Die Übergabe verläuft schnell und problemlos, und gegen ein Uhr geht es im gemieteten IONIQ nach Hause. Zwei kurze Ladepausen…

Kurzer Ladestopp in Wismar

…und gegen vier Uhr sind wir endlich, geschafft und glücklich, wieder daheim.

Und da ist er, der Hyundai IONIQ:

Der Hyundai IONIQ

Dass wir in den nächsten Tagen das Auto ausgiebig testen – und uns daran noch ausgiebiger erfreuen – versteht sich von selbst. Wenn dann der Leaf angekommen ist und die ersten Fahrten unternommen sind wird Benedikt in einem Video noch auf die Unterschiede der beiden Elektroautos eingehen, aber das ist dann wieder ein neuer Beitrag…

 

 

E-Scooter – mal kurz zum Bäcker und zurück

Männer sind einfach groß gewordene Spielkinder, das ist nun mal so. Und da sich die Gelegenheit gerade ergab hat Benedikt ein neues Spielzeug erworben:

Also ein kleines Spielzeug:

Bei dem Spielzeug handelt es sich um einen „K1 Hammer“: Ein Scooter mit Straßenzulassung, 18kg Gewicht, einer Reichweite bis 35km (offiziell, also bei uns „Leichtgewichten“ realistisch wohl um die 20 bis 25km), einer Höchstgeschwindigkeit von 25km/h (offiziell, aber wir waren knapp dran) und einer Motorleistung von 350 Watt.

Natürlich ist so ein Scooter in erster Linie ein Spaßgerät und dient bestenfalls für kurze Fahrten zum Bäcker und zurück. Der Neupreis ist mit 1690€ etwas ambitioniert, aber wenn man es für einen Bruchteil (kaum) gebraucht bekommen kann… dann schlägt man halt zu.

Und außerdem weckt so ein kleiner Scooter durchaus die Lust an “richtigen” Elektrofahrzeugen!