Läuft halt

In letzter Zeit ist es hier auf der Seite recht still. Beim Thema E-Dampfen ist das nicht überraschend, sollte es zu dem Thema auf dieser Seite doch in erster Linie allgemein gehaltene Informationen und Tipps geben, und die haben wir zu großen Teilen “abgefrühstückt”. Wen das Thema interessiert und wer häufiger unsere Ergüsse dazu lesen will schaut einfach bei den Dampfschnuten vorbei.

Zur E-Mobilität wollten wir eigentlich ein wenig mehr schreiben und vor allem zeigen, von den Tücken des Alltags berichten oder auch von einer größeren Urlaubstour. Nun, Letzteres entfällt vorerst wegen eines kleinen Virus’, der die Welt im Griff hält, aber ansonsten ist das “Problem” – neben der mangelnden Zeit – , dass einfach alles reibungslos funktioniert! Mit dem Roller verhält es sich sowieso unspektakulär, aber auch beim Leaf gibt es einfach nichts, dass das Leben plötzlich “anders” oder gar komplizierter macht. Im Alltag fährt sich ein Elektroauto bestenfalls entspannter, leiser und preiswerter als ein Verbrenner, das Laden ist, seit Benedikt über eine Lademöglichkeit zuhause verfügt, so spannend wie über Nacht das Smartphone anzustöpseln, und bei längeren Touren ist eine kurze Planung vor Fahrtantritt mittlerweile völlig normal.

Wir sind nachwievor begeisterte Anhänger der E-Mobilität, verfolgen zu diesem Thema den ein oder anderen Youtube-Kanal, und wenn es doch mal irgendwann mit dem Jackpot klappt wissen wir bereits jetzt, welche Autos dann angeschafft werden (Benedikt tendiert derzeit zum Model Y, Stefan eher zum Polestar). 😉 Ansonsten ist die Elektromobilität ebenso einfach zum Alltag geworden wie bereits vorher das E-Dampfen. Und da Beiträge aus dem Alltag ja eher selten so richtig spannend sind passiert hier gerade eben sehr wenig bis nichts.

Ob und wann es hier wieder Updates gibt wissen wir nicht, wir lassen uns da einfach überraschen – und das empfehlen wir dir auch. 😉

Tendenziöse Berichterstattung über die E-Zigarette – Lass dich nicht verunsichern!

Leider lassen sich nach wie vor viele Raucher durch die tendenziöse Berichterstattung über die E-Zigarette vom Umstieg auf das wesentlich weniger schädliche Dampfen abhalten. Dabei entpuppen sich die zitierten Studien allesamt binnen kürzester Zeit als unseriös – seriöse Studien hingegen werden ebenso vom größten Teil der Presse ignoriert wie die Aussagen von Fachleuten. Selbst das DKFZ (Deutsches Zentrum für Krebsforschung) weist darauf hin, dass die E-Zigarette weitaus weniger schädlich ist als die Tabakzigarette!

Da es uns an Zeit mangelt, auf jeden Pressebericht und jede Studie einzeln einzugehen, empfehlen wir an dieser Stelle den Youtube-Kanal “Vape Scene Investigation”, der die Berichterstattung verfolgt und auf die einzelnen Artikel und die zitierten Studien ausführlich eingeht. Auch ein Blick auf Vapoon.de – und für allgemeine Information den Ableger “E-Dampfen.info” – lohnt sich.

Wer einen tieferen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, dem empfehlen wir nachwievor die Seite Vapers.Guru. Vor allem die Themenschwerpunkte “Profiteure der Angst” und “Informationkrieg: Die Gegner der E-Zigarette” beleuchten die Hintergründe der momentanen Anti-Dampf-Kampagnen ausführlich.

Lass dich durch die momentane Pressekampagne bitte nicht verunsichern! Die E-Zigarette ist und bleibt ein weitaus weniger schädliche Alternative zur Tabakzigarette!

Zwei Sommer mit dem E-Roller – ein erstes Fazit

Vor 15 Monaten zog Fiete in unseren elektrischen Fuhrpark ein. Seitdem sind zwei Sommer vergangen, und da bietet sich die Gelegenheit zu einem ersten Fazit.

Vorweg schicken sollte ich, dass ich ein Schönwetter- und Gute-Laune-Fahrer bin – wenn es mir zu kalt oder zu nass ist oder wenn mal wieder Unwetter drohen fahre ich ebenso mit dem Bus wie an Tagen, an denen ich morgens zu verpeilt oder zu bräsig bin. Eine Monatskarte habe ich, und die Busanbindung ist zumindest passabel. So hat Fiete auch gerade mal etwas über 1000 Kilometer abgerissen.

Alles digital beim NIU, selbst die gefahrenen Kilometer werden in 1 und 0 angezeigt. 😉

Hauptsächlich fahre ich ja mit Fiete zur Arbeit, die – deutlich entspannteren – Fahrten zum Strand oder zur Eisdiele am anderen Ende des Dorfes sind leider selten und daher für diesen Beitrag vernachlässigenswert.

Meine Arbeits-Strecke ist 11 Kilometer lang und bietet alles, was des Rollerfahrers Herz begehrt (oder eben auch nicht), von der Dorfstraße über Land- und Bundesstraße bis hin zum GroßStadtverkehr. Am angenehmsten ist natürlich die Fahrt durchs Dorf, entspannt und ohne stressige Drängler – jedenfalls solange, bis sie an der Tacho-Eich-Station vorbeifahren und realisieren, dass sie gerade nur 45 km/h und keine 50 fahren, dann werden sie doch etwas nervös. 😉 Relativ angenehm ist auch der Stadtverkehr, jedenfalls wenn man die miserablen Ampelschaltungen und die Rumpelpisten ignoriert. Am unangenehmsten ist der Abschnitt über die vierspurige Bundesstraße – es ist laut, es stinkt nach überholenden Verbrennern, es ist hektisch, und man hat das Gefühl, höchstens 15 Stundenkilometer zu fahren schleichen, während die Autos mit 70 an einem vorbeibrettern. Und die kurze Strecke über die Landstraße klemme ich mir einfach, da nutze ich den Radweg. Alles in allem ist die Strecke nicht wirklich schön, aber wenn man nur die Hälfte der Zeit benötigt und außerdem deutlich flexibler ist als wenn man den Bus nimmt…

In der ganzen Zeit hat mich Fiete nur einmal kurz im Stich gelassen – er wollte nach einem kurzen Zwischenstop einfach nicht mehr anspringen. Die Anleitung mit den Fehlercodes lag natürlich zuhause, keine brauchbare Internetverbindung – Danke! Nach 5 Minuten sprang er dann wieder an als sei nix gewesen. 😮

Einen Unfall gab es bislang zum Glück noch nicht, einen Umfall hingegen schon. Merke: Bei extremem Wind sollte man keine Plane über den Roller ziehen, ist eine Böe mal zu heftig, kann auch ein 80-Kilo-Teil mal umfallen.

Nach dem Umfall – außer dem Spiegel und der Hauswand keine Verletzten

Da hier oben im Norden Regen und Wind aber gerne mal in Kombination auftreten ist es schwierig, so Fiete vor Nässe zu schützen, weshalb auch bereits erste kleine Roststellen auftauchen.

Völlig unproblematisch ist nach wie vor das Thema Akku: Selbst die Winterpause – natürlich brav in der warmen Wohnung geparkt – schlug sich nicht negativ auf die Kapazität aus. Nachwievor lade ich den Akku nach jeder längeren Fahrt, Ausbau und das Schleppen in den dritten Stock nerven auch nach zwei Jahren noch nicht. Den großen Test, wie viele Kilometer denn nun mit einer Akkuladung wirklich zu schaffen sind, habe ich mir bislang allerdings verkniffen.

Fast geräuschlos rollt Fiete durchs Dorf

Nachwievor genieße ich beim Fahren die Stille, wenn Fiete fast geräuschlos daher gleitet – ein Punkt, der auch jeden der “Oh, ein Elektroroller! Darf ich mal ne Runde?”-Fahrer begeistert, ebenso wie der flotte Anzug aus dem Stand. Der Spaß an Letzterem wird allerdings immer dann getrübt, wenn der Schneckenfahrer mit seinem Verbrenner vor dir an der Ampel einfach nicht aus dem Knick kommt – bis der Niu nach dem Zwangsabbremsen nämlich wieder richtig loslegt, das dauert. Und Schneckenfahrer haben wir hier oben leider üppig.

Stellt sich abschließend die Frage, ob sich für mich die Anschaffung gelohnt hat – schließlich fahre ich über’s Jahr betrachtet ja wirklich sehr wenig. Vor allem der gerade vergangene Sommer ließ nicht all zu viele Fahrten zu, jedenfalls nicht für einen “Spaßfahrer” wie mich. Überhaupt, der Spaß: Mit dem Roller zu fahren macht zwar richtig Laune, allerdings nicht unbedingt auf meiner Stamm-Strecke. Also – doch das falsche Gefährt gekauft? Klare Antwort: Nein! Ein E-Bike war (nach längerem Grübeln) ebenso wenig eine Alternative wie ein (elektrisches) Auto oder mein altes Fahrrad, das ich nach 12 Jahren intensiven Ignorierens sowieso erst wieder fahrtüchtig machen (lassen) müsste.

Würde ich mir wieder einen E-Roller kaufen? Ja.
Würde ich mir wieder einen Niu kaufen? Ja!
Würde ich mir unter besseren finanziellen Voraussetzungen (Jackpot, üppiges Erbe, Beamtenstatus) eher einen elektrischen PKW kaufen? Ja, zusätzlich zum Niu. 😉

Stefan und Fiete – Nachwievor die große Liebe! 

Fazit: Alles richtig gemacht mit dem Kauf, und jetzt hoffe ich, dass mir Fiete noch einige Jahre gute Dienste leisten wird.

E-Cannonball 2019

Nach dem Erfolg im letzten Jahr geht der E-Cannonball in die zweite Runde – diesmal mit doppelt so viel Fahrzeugen wie im letzten Jahr, nämlich mit 60! Gestartet wird am Samstag, 28.9. auf der Bodensee-Insel Mainau, aber bereits am Freitag können dort, im Parc Ferme, die teilnehmenden Fahrzeuge von allen Interessierten bestaunt werden. Ziel der Fahrt ist diesmal Berlin-Mahlow, wo am Samstag ab 13 Uhr den Besuchern und Zuschauern ein kleines Unterhaltungsprogramm geboten wird.

Auch in diesem Jahr ist Benedikt (diesmal mit Partner Christian) dabei, und im Gegensatz zum letzten Jahr (“Ich will Vorletzter werden”) sind die Ambitionen diesmal etwas höher – ein Platz im hinteren Mittelfeld sollte es schon sein. Allerdings steht der Spaß klar an erster Stelle. Die Teilnehmer können natürlich auch diesmal per GPS-Tracking verfolgt werden.
Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß und gute Fahrt!

Weitere Infos auf www.e-cannonball.com.

Die E-Zigarette ist nicht Schuld an den Vorfällen in den USA

Da die Berichterstattung über plötzlich aufgetauchte “mysteriöse Lungenkrankheiten und Todesfälle in den USA durch E-Zigaretten” bei etlichen Menschen zu erheblicher Unsicherheit beiträgt, möchten wir hiermit noch mal darauf hinweisen: Diese Krankheiten entstanden nicht durch die E-Zigarette!
Die E-Zigarette wurde in diesen Fällen lediglich als “Transportmittel” zum Konsumieren von verunreinigten illegalen Substanzen genutzt!

Wir verurteilen die reißerische und zu großen Teilen unwahre Berichterstattung in der deutschen Presse auf das Schärfste! Hier wurden Ängste vor einem Produkt geschürt, das deutlich weniger schädlich ist als die Tabakzigarette und das laut Studien klar beim Ausstieg aus dem Tabakkonsum helfen kann.

Als Vergleich: Wenn plötzlich Menschen durch gepanschten Wein krank werden oder gar sterben würden wäre auch nicht das Weinglas schuld, und niemand käme auf die Idee, vor Weingläsern zu warnen oder sie gar verbieten zu wollen.

Abgesehen davon sei nochmals darauf hingewiesen, dass im Gegensatz zur USA in der EU – und damit auch in Deutschland – kein Liquid auf den Markt gebracht wird, das nicht vorher ausführlich getestet und zugelassen wurde!

Weitere Infos (und Quellen) auf der hier verlinkten Webseite.

Das böse, böse Nikotin

Zwei Dinge halten den Raucher an der Zigarette: Die Gewohnheit und das Nikotin. Während es einige Produkte gibt, bei denen man sich das Nikotin ohne die gefährlichen Stoffe der Tabakverbrennung zuführen kann – Spray, Pflaster, Kaugummi – erlaubt einem lediglich die E-Zigarette, auch die Gewohnheit beizubehalten. An dieser Stelle wollen wir uns aber einmal kurz mit dem Nikotin befassen, wobei ich wirklich meine kurz, denn über dieses Thema ließen sich endlose Seiten füllen und zig Streitgespräche führen, was den Rahmen dieser Webseite aber völlig sprengen würde.

Über Jahrzehnte wurde Nikotin als extrem gefährliches Nervengift dargestellt, während neuere Studien dessen Schädlichkeit lediglich mit dem von Koffein vergleichen. Fakt ist: Der Raucher ist vom Nikotin abhängig, und nur die wenigsten schaffen es, diese Abhängigkeit mit einem Umstieg – oder gar einem Rauchstopp – direkt loszuwerden. Ein Vorteil des E-Dampfens ist, dass man die Menge des Nikotins in kleinen Schritten reduzieren kann, bis man eines Tages – vielleicht – gar kein Verlangen mehr danach hat. (Viele Dampfer greifen auch nach dem Absetzen des Nikotins weiterhin zu ihrem Gerät, weil sich die Gewohnheit eben nicht so schnell “abtrainieren” lässt – oder aber, weil sie mittlerweile so viel Spaß am Dampfen gefunden haben, dass sie es gar nicht aufgeben wollen.)

Einer der größten Anfängerfehler ist der, direkt ohne Nikotin ins Dampfen einzusteigen. “Ich will doch weg vom Nikotin” ist die Begründung – und die meisten dieser Versuche gehen dann in die Hose: Man greift trotz der Dampfe weiterhin zur Tabakzigarette, weil ja “beim Dampfen irgendwas fehlt”. Dabei sollte der erste Schritt sein, auf die gefährlichen Giftstoffe, die durch die Tabakverbrennung entstehen, zu verzichten – der “Nikotinabbau” kann dann nach und nach erfolgen. Dabei sollte man wissen, dass längst nicht jeder Dampfer das Ziel hat, vom Nikotin loszukommen – die Betreiber der Seite gehören übrigens auch zu diesen Menschen – oder dieses Ziel erreicht. Natürlich wäre es für den Körper gesünder, aber wie langweilig und öde wäre ein Leben, in dem man auf alles Ungesunde verzichtet? 😉

Welche Nikotinstärke sollte denn in den Liquids sein, wenn ich anfange? Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten, sie hängt in erster Linie davon ab, wie viel Zigaretten du bislang am Tag rauchst, ist aber auch vom Gerät abhängig, und außerdem ist das Dampfen generell eine sehr individuelle Angelegenheit. Lasse dich in einem guten Dampfershop beraten, dort solltest du verschiedene Stärken ausprobieren können. Bist du dir auch danach unsicher, nimm Liquids in verschiedenen Nikotinstärken mit und probiere sie aus. Wahrscheinlich wirst du ein paar Tage brauchen, bis du die – für dich – richtige Dosis gefunden hast, und auch diese Dosis ist nur eine Momentaufnahme – sie kann sich mit der Zeit, mit der Intensität des Dampfens und spätestens beim Wechsel auf ein neues Dampfgerät ändern. Höre auf deinen Körper, der gibt dir gnadenlos bescheid, wenn du eine zu hohe oder zu niedrige Dosis nimmst – wobei du eher eine zu hohe als eine zu niedrige Dosis bemerken wirst.

Menschen, die bereits beim – oder gar vor dem – Aufstehen schon die erste Zigarette anzünden wundern sich übrigens beim Umstieg aufs Dampfen: Irgendwie “knallt” das nicht so richtig, irgendwie fehlt da was. Zum einen wirkt das Nikotin in seiner eigenen Form ein wenig zeitversetzt, zum anderen ist das, was bei deiner ersten Kippe am Morgen so richtig knallt, nicht das Nikotin, sondern das Kohlenmonoxid! Also, wenn du zu denjenigen gehörst, die ihre Nikotindosis schon vor dem ersten Kaffee brauchen – nimm einfach drei Züge mehr an deiner Dampfe, dann wird alles gut. 😉

Für Verwirrung – bei vielen “Altdampfern” für Erheiterung – sorgen übrigens die Warnungen auf Geräten, dass diese das “stark abhängig machende Nikotin” enthalten. Natürlich enthält kein leerer Verdampfer Nikotin, ein Akkuträger (also deine Stromquelle) schon gar nicht, aber viele Händler kleben aus voreiligem Gehorsam vor den Behörden auf alles, was zum Thema Dampfen gehört, diesen Warnaufkleber – sogar auf Watteverpackungen wurde er schon gesichtet. 😉

Fazit: Wenn du schon länger – und/oder recht viel – vor deinem Umstieg geraucht hast, sei mit dem Nikotin am Anfang nicht sparsam! Alles andere kommt mit der Zeit, freue dich einfach, dass du das Nikotin auf weniger schädliche Art zu dir nimmst, das ist schon ein riesiger Schritt. Und selbst, wenn über viele Punkte beim Thema Nikotin noch gestritten wird, ist eines klar: Halte nikotinhaltige Flüssigkeiten von Kindern und Tieren fern! Selbst wenn die meisten Nikotinvergiftungen glimpflich enden muss man so etwas nicht haben!

Siehe auch “Das ist doch schädlich, oder?”

Die Stille auf dem Weg

Natürlich kann man seinen Ausflug an den Strand auch mit einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor machen, aber irgendwie passt zu der dortigen Ruhe ein Elektrofahrzeug wesentlich besser.

Und wenn man schon bei der Anfahrt das Rauschen des Meeres hören kann hat das ja auch was. 😉

Welche E-Dampfe ist die richtige?

Interessierte und Umsteigewillige finden auf der Suche nach einem Einsteigergerät im Netz eine immense Vielfalt an Dampfgeräten – die natürlich vom Hersteller (oder auch vom Shop) als super, spitze und das Beste überhaupt angepriesen werden. Da einem das nicht weiterhilft fragt der Neuling gerne in Foren, Gruppen oder auch beim dampfenden Nachbarn nach Empfehlungen – und ist in der Regel danach auch nicht schlauer. Dabei ist das richtige Gerät für den Umstieg von der Tabakzigarette aufs Dampfen entscheidend*: Nur wenn das Gerät zu dir passt macht das Dampfen Spaß, und wenn es Spaß macht ist die Chance, den Umstieg zu schaffen, natürlich viel größer.

Mit all diesen Geräten kann man den Einstieg ins Dampfen schaffen – aber welches ist das Richtige?

Welches ist aber nun das richtige Gerät für den Einstieg?

Die klare – und vielleicht nicht unbedingt befriedigende – Antwort: Es gibt nicht “das richtige Gerät”! Dampfen ist sehr individuell, und allgemeine Aussagen kann man einfach nicht treffen. Deshalb lautet unsere Empfehlung: Suche dir einen Dampfershop in deiner Nähe und lasse dir verschiedene Geräte vorführen. In einem guten Shop kannst du verschiedene Modelle vor Ort ausprobieren – und wirst dann feststellen, zu welchem Gerät dein Zugverhalten passt, welches für dich angenehm in der Hand liegt, bei welchem Modell Tank- und Akkukapazität für dich stimmig sind, und natürlich, welche Kombination in dein Budget passt.

Da wir gerade vom Budget sprechen: “Wie viel muss ich denn für den Einstieg ins Dampfen ausgeben?” ist eine häufige Frage. Auch hier kann man, wie du dir wahrscheinlich jetzt schon denken kannst, keine allgemeine Aussage treffen. Eine High-End-Kombination für einige hundert Euro ist für den Einstieg genau so unsinnig wie eine “Wegwerfdampfe” für einen Zehner. Ab ca. 30 Euro geht es los, aber wenn das richtige Set für dich 80 oder 90 Euro kostet ist auch das in Ordnung – der Umstieg soll ja gelingen, und schließlich geht es um deine Gesundheit!

Noch eine kleine Anmerkung: Manch einer kommt sich, vor allem wenn es das erste mal ist, vielleicht merkwürdig vor, wenn er in einem E-Zigarettengeschäft an diversen Dampfgeräten ziehen soll. Vielleicht musst du husten, vielleicht stellst du dich ungeschickt an, aber beim zweiten, dritten Zug ist schon alles wesentlich entspannter. Und denke immer daran: Jeder der dort Anwesenden, Verkäufer inklusive, hat irgendwann mal den ersten Zug an einer Dampfe gemacht! Also, sei mutig, probiere dich aus, finde dein ganz individuelles Gerät – und dann geht’s los.

* Neben dem richtigen Gerät sind noch weitere Faktoren für einen guten Umstieg entscheidend, zum Beispiel der Geschmack des Liquids und die richtige Nikotinstärke. Dazu aber an anderer Stelle mehr.

Darf’s etwas mehr sein? Die Dampfermessen

Für alles, was Menschen interessiert, gibt es Messen – so natürlich auch für das E-Dampfen. Den Anfang machte die – damals noch namenlose – VapersCom Oberhausen (die bei ihrer Premiere 2012 übrigens in Dortmund stattfand). War sie anfangs noch ein Geheimtipp unter den – wenigen – Dampfernerds, wuchs sie Jahr für Jahr, und schon bald war sie das Event für jeden Dampfer in Deutschland – wie lange die Anreise auch dauern mochte. Inzwischen gibt es in vielen Groß- und auch Kleinstädten Dampfermessen, so dass man bald schon die Übersicht verlieren kann.

Dampfermesse Berlin

Was erwartet den Dampfer auf einer solchen Messe? Erst mal sehr, sehr viel Dampf! 😉 Dazu jede Menge Besucher, und natürlich viele Aussteller. Du kannst Liquids testen (und natürlich auch käuflich erwerben), bei der Hardware lässt sich mitunter das ein oder andere Schnäppchen machen, und gerne werden auch mal ein paar Giveaways in die Menge geworfen. Aber auch einige seltene – und gerne mal hochpreisige – Stücke findet man an den Ständen, was einem mitunter zu traurigen Seufzern veranlasst, will der Kontostand doch so gar nicht zu den wunderschönen Schmuckstücken passen, die man dort findet und vielleicht gerne mitnehmen würde. 😉

Bei den meisten Messen gibt es auch ein Catering, Besucher unter 18 Jahren sind in der Regel nicht zugelassen.

Ob und wann eine Dampfermesse in deiner Nähe stattfindet? Inzwischen sind die Messen gut beworben, halte einfach nach Plakaten oder Ankündigungen Ausschau oder frage im örtlichen Vapeshop deines Vertrauens.

Dampfermesse Berlin

Ab zum Stammi

Der “Stammi” ist nicht, wie man vielleicht vermuten könnte, der Stamm-Dampferladen, sondern der Dampfer-Stammtisch. Inzwischen gibt es in den meisten Regionen ein paar begeisterte Dampfer, die einen, meist monatlich stattfindenden Stammtisch organisieren. Dort treffen sich häufig die Nerds, aber auch gerade für Einsteiger ist so ein Stammtischbesuch interessant: Man kann Erfahrungen austauschen, Fragen stellen, Tipps erhalten und sicher auch mal den ein oder anderen Verdampfer und diverse Liquids ausprobieren.

Wenn du nicht weißt, ob und wo es in deiner Nähe einen solchen Stammtisch gibt, frage einfach im Dampfershop deines Vertrauens nach, die Mitarbeiter sollten die Auskunft geben können. Und wenn du dann das erste mal dort bist – lass dich nicht von riesigen Dampfwolken, monströsen Geräten oder dem “Fachchinesisch” abschrecken. Jeder Dampfer (und jede Dampferin) hat mal klein angefangen, fast alle als Alternative zur Tabakzigarette, und die meisten freuen sich, wenn es interessierte Neulinge gibt. Und wer weiß, vielleicht gehörst du ja bald zum “Stammi-Stamm”, wirfst mit deinem Selbstwickler große Dampfwolken und das Fachvokabular kommt ganz selbstverständlich aus deinem Mund. 😉

Also, ab zum “Stammi”!