E-Roller – ideal für die kurzen Wege

Seit zwei Monaten fahre ich – bei gutem Wetter, von dem wir in diesem Sommer ja satt haben – mit einem Elektroroller zur Arbeit. Es handelt sich um einen NIU N1S mit einem Bosch-Motor und einem Akku mit 29Ah Kapazität. Die realistische Reichweite liegt beim dauerhaften Nutzen der dritten Fahrstufe (maximal 45km/h) ungefähr bei 40 bis 50 Kilometern, was bei einer Strecke von 26 Km zur Arbeit und zurück vollkommen ausreicht und sogar noch einen Abstecher nach Feierabend an den Strand erlaubt. Beim gemächlichen Cruisen in Fahrstufe 2 (bis ca. 30km/h) wäre die Reichweite nochmal ein ganzes Stück höher, aber für’s (zu) langsame Fahren bin ich irgendwie nicht zu haben. 😉

Das Aufladen ist aber gar kein Problem: Der Lithium-Ionen-Akku lässt sich ganz einfach herausnehmen und zuhause an der Steckdose laden – und ist nach spätestens 6 Stunden wieder voll.

Das Schöne am elektrischen Fahren ist natürlich die Abwesenheit jeglichen Motorengeräuschs – um schnarchigen Radfahrern vor mir den Herzinfarkt zu ersparen habe ich mir extra noch eine Fahrradklingel montiert – und der extreme Anzug beim Losfahren: Selbst die größten PS-Protze lässt man beim Anfahren an der Ampel einfach stehen. Gut, nach zwanzig Metern schluckt man deren Auspuffabgase, aber die verwirrten Gesichter, wenn die Kiste pfeilschnell losrollert, ist das wert.

Wer mehr über die verbaute Technik wissen will schaut auf der Webseite nach – wobei das wichtigste Feature dort allerdings gar nicht erwähnt wird: Der – anfangs sehr belächelte – Tempomat… 😉

Du kannst diesen Beitrag gerne teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.